kleine Pflänzchen wachsen auf Münzstapeln

Innovationsförderung

Das Land Brandenburg, der Bund und die EU unterstützen Sie mit einem breiten Fächer an maßgeschneiderten Förderangeboten. Wir bieten Orientierung bei der Suche nach relevanten Ansprechpartnern sowie Förderungs- und Finanzierungsangeboten.

Für den Einstieg nutzen Sie die ausgewählten Recherchetools wie den ILB-FörderFinder, die Förderdatenbank des Bundes, das Existenzgründerportal oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Dr. Jens Unruh

Kontakt

Dr.
Jens
Unruh
Teamleiter
Gründung, Innovations- und Clusterkoordinierung
+49 331 73061-331

Die Richtlinie Brandenburgischer Innovationsgutschein umfasst vier Fördermöglichkeiten und richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen in Brandenburg:

  • eine Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen projektbezogen intensivieren möchten („Kleiner BIG-Transfer“ und „Großer BIG-Transfer“)
  • oder kurzfristig umsetzbare eigene Forschungs- und Entwicklungsvorhaben(„BIG-FuE“)
  • oder Digitalisierungsmaßnahmen durchführen möchten (BIG-Digital)
  • oder unterstützende Beratungsleistungen bei Antragstellungen für eine EU-Fördermaßnahme für FuE-Kooperationsvorhaben benötigen („BIG-EU“)

Kleiner Innovationsgutschein („Kleiner BIG-Transfer“)
Der kleine Innovationsgutschein („Kleiner BIG-Transfer“) kann für wissenschaftliche Einstiegsarbeiten wie beispielsweise Beratungen, Machbarkeitsstudien oder Labortätigkeiten beantragt werden und gilt nur für Unternehmen, die noch keinen Kontakt zu Forschungseinrichtungen hatten. Der Auftrag eines Unternehmen an Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen kann bis zu 100 Prozent mit maximal 3.000 Euro gefördert werden. Der Gutschein ist einmalig nutzbar.

Großer Innovationsgutschein („Großer BIG-Transfer“)
Beim großen Innovationsgutschein („Großer BIG-Transfer“) sind planungs-, entwicklungs- und umsetzungsorientierte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten förderfähig - mit dem Ziel, Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zu entwickeln oder zu verbessern. Förderfähig sind Aufträge der Unternehmen an Hochschulen und außeruniversitäre Einrichtungen für wissenschaftliche Leistungen. Die Fördersumme beträgt maximal 15.000 Euro bei einer Förderquote von 50 Prozent. Der Gutschein kann einmal jährlich beantragt werden.

Innovationsgutschein Forschung und Entwicklung („BIG-FuE“)
Innovationsgutschein Forschung und Entwicklung („BIG-FuE“) wird Unternehmen für kurzfristig umsetzbare Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit dem Ziel gewährt, neue oder verbesserte Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zu entwickeln, die unmittelbar in den Markt eingeführt werden können. Die Höchstförderung beträgt 100.000 Euro bei einer Förderquote von bis zu 50 Prozent und einer Projektlaufzeit von max. zwei Jahren.

Digitalisierungsmaßnahmen (BIG-Digital)
Der BIG-Digital wird für die Vorbereitung und Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen im eigenen Unternehmen gewährt, die mit dem Ziel verbunden sind, Innovationspotenziale durch Digitalisierung betrieblicher Prozesse und Abläufe aufzudecken und zu nutzen. Der BIG-Digital deckt den unternehmerischen Digitalisierungsprozess durch eine modulare Förderung ab:

  • Modul Beratung: Förderung der Analysephase betrieblicher Prozesse durch externe Berater mit einer maximalen Förderung in Höhe von 50.000 Euro.
  • Modul Implementierung: Förderung von Aufwendungen zur konkreten Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen. Die Höchstförderung beträgt 500.000 Euro.
  • Modul Schulung: Förderung von Maßnahmen zur Mitarbeiterqualifizierung im Zuge von Digitalisierungsmaßnahmen mit einer maximalen Förderung von 50.000 Euro.

Die Förderquote beträgt in den drei Modulen bis zu 50% des Projektvolumens.

Innovationsgutschein EU („BIG-EU“)
Den Innovationsgutschein EU („BIG-EU“) können Unternehmen nutzen, die beim Erarbeiten eines Projektvorschlages oder Antrages für eine EU-Fördermaßnahme (FuE- bezogene Kooperationsvorhaben) Unterstützung benötigen. Die Höchstfördersumme für Beratungsleistungen eines mit der EU-Antragstellung vertrauten Beraters beträgt 8.000 Euro. Hat ein Unternehmen bei einem Unternehmenskonsortium die Konsortialführerschaft übernommen, kann dieses Unternehmen mit bis zu 16.000 Euro unterstützt werden. Die Förderquote liegt bei 50 Prozent. Der Gutschein ist grundsätzlich einmalig nutzbar.

Zu allen Modulen bieten wir kostenfreie Beratung und Hilfestellung an. Bitte wenden Sie sich an das für Ihren Standort zuständige Regionalcenter der WFBB.

Kleine und mittlere Brandenburger Unternehmen (KMU) können bei der frühzeitigen Gewinnung von hochqualifizierten Nachwuchsfachkräften, auch bereits während der Phase des Studiums, unterstützt werden. Die Richtlinie Brandenburger Innovationsfachkräfte enthält dazu die drei Förderelemente „Brandenburg- Stipendium“, „Werkstudierende“ und „Innovationsassistent/in“.

Finanziell bezuschusst werden Stipendien zur Erstellung einer Abschlussarbeit im Rahmen eines Hochschulstudiums, die sich an einer betrieblichen innovativen Aufgabe eines KMU orientieren, die Teilzeitbeschäftigung von Werkstudierenden im Rahmen einer betrieblichen innovativen Aufgabe sowie die Beschäftigung von neu einzustellenden Absolventinnen und Absolventen einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule bzw. einer geregelten beruflichen Aufstiegsfortbildung, zum Beispiel Meister, als Innovationsassistentin bzw. Innovationsassistenten für eine innovative Aufgabe im Unternehmen.

Zu allen Programmen bietet die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) kostenfreie Beratung und Hilfestellung an. Bitte wenden Sie sich an das für Ihren Standort zuständige Regionalcenter der WFBB.

Go-innovativ unterstützt KMU durch eine Förderung externer Beratungen zur Vorbereitung und Durchführung von Produkt- und technischen Verfahrensinnovationen mit dem Ziel die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

Die Förderung erfolgt ohne thematische Einschränkung auf bestimmte Technologien, Produkte, Branchen oder Wirtschaftszweige in zwei Leistungsstufen:

  • Potenzialanalyse
  • Realisierungskonzept und/oder Projektmanagement

Die Richtlinie ist bis zum 31.12.2020 gültig!

Antragsberechtigte

Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial, die weniger als 100 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 20 Mio. EUR aufweisen. Nicht förderfähig sind die Branchen Landwirtschaft, Fischerei, Verkehrswesen, Schiffbau und die unter den ehemaligen EGKS-Vertrag fallenden Bereiche (Kohle und Stahl).

Förderart
Zuschuss

Förderhöhe
Der Umfang der Förderung beträgt für alle Leistungsstufen bis zu 50% der förderfähigen Ausgaben für externe Beratungsleistungen. Für einen Beratertag sind höchstens Ausgaben von 1.100 EUR je Tagwerk förderfähig. Die gesetzliche Umsatzsteuer ist nicht förderfähig.

Antragsverfahren
Interessierte Unternehmen wenden sich an ein Beratungsunternehmen, das zur Durchführung des Programms autorisiert ist. Die Anschriften der autorisierten Beratungsunternehmen können auf den Webseiten des Projektträgers abgerufen werden.

Qualifizierte Beratungs- und Coachingleistungen zur Vorbereitung einer innovativen Gründung im Land Brandenburg können über das Projekt „Beratung und Business-Coaching für innovative Gründungen im Land Brandenburg (Innovationen brauchen Mut 2018 bis 2020)“ in Anspruch genommen werden. Mit dem Projekt stellen wir Gründerinnen und Gründern ausgewählte externe Gründungsberaterinnen und -berater sowie Business-Coaches an die Seite. Die Beratung und das Coaching erfolgen individuell und zielorientiert, zugeschnitten auf die aktuellen Bedarfe und Herausforderungen.

In der Vorgründungsphase werden die Kosten für Beratung und Coaching zu 100% gefördert. Die Teilnehmenden tragen hier lediglich die Umsatzsteuer auf das Gesamthonorar.

Zu allen Programmen bietet die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) kostenfreie Beratung und Hilfestellung an. Bitte wenden Sie sich an die zuständige Ansprechpartner bzw. Ansprechpartnerin.

Mithilfe des Förderprogramms der Europäischen Union für Forschung und Innovation soll durch die finanzielle Unterstützung von Innovationen bei Produkten, Dienstleistungen und Prozessen eine wettbewerbsfähige Wirtschaft in Europa erreicht werden. HORIZONT 2020 fördert Forschungs- und Innovationsaktivitäten über die gesamte Wertschöpfungskette, von der Idee bis zur Entwicklung von Prototypen.

An Horizont 2020 können sich alle Rechtspersonen beteiligen, wenn sie in einem EU-Mitgliedstaat, einem dem Programm assoziierten Staat oder Drittland angesiedelt sind.
Grundsätzlich erfolgt die Unterstützung im Rahmen von Projektvorhaben mit europäischen Mehrwert, die sich auf einen von der EU-Kommission ausgeschriebenen Aufruf bewerben müssen.

In Horizont 2020 ist eine einheitliche Förderquote pro Projekt vorgesehen. Diese ist dem jeweiligen Aufruf zu entnehmen.

In der Regel müssen an einem Projekt mindestens 3 voneinander unabhängige Einrichtungen aus drei unterschiedlichen Staaten beteiligt sein.
Es gibt Programmbereiche in Horizont 2020, bei denen die Möglichkeit besteht, als Einzelpartner einen Antrag auf Förderung zu stellen, beispielsweise das KMU Instrument. Dieses unterstützt ausschließlich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entlang der Innovationskette - von Machbarkeitsstudien über Forschung und Demonstration bis hin zur Markteinführung.

Das Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg bietet einen kostenfreien Informations- und Beratungsservice hinsichtlich der Beteiligungsmöglichkeiten an und begleitet Sie bei einer Antragstellung oder Suche nach Kooperationspartnern für ein Projektvorhaben.

Mit KMU-innovativ fördert das BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) Spitzenforschung in wichtigen Zukunftsbereichen.

Die Förderung innerhalb der folgenden Technologiefelder erfolgt themenoffen:

  • Biotechnologie
  • Medizintechnik
  • Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Materialforschung
  • Photonik
  • Produktionstechnologie
  • Ressourceneffizienz und Klimaschutz
  • Forschung für die zivile Sicherheit
  • Elektroniksysteme, Elektromobilität

Entscheidend für die Förderung sind Exzellenz und Innovationsgrad des Projektes sowie hohe Verwertungschancen. Ein zentraler Lotsendienst hilft in allen Fragen weiter.

ProFIT Brandenburg eröffnet Unternehmen in Brandenburg die Möglichkeit - allein oder im Verbund mit weiteren Unternehmen oder wissenschaftlichen Einrichtungen - Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu finanzieren.

Gefördert werden innovative FuE-Projekte, die neue oder verbesserte Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zum Ziel haben, u.a. auf einen wachsenden Markt ausgerichtet sind und sich an der Clusterstrategie des Landes Brandenburg orientieren.

Neben den max. 3 Mio. Euro Zuschuss pro Projekt für den Forschungsanteil können mit zinsverbilligten Darlehen in Höhe von max. 3 Mio. Euro der Entwicklungsanteil und die Marktvorbereitung bzw. Markteinführung gefördert werden. Zusätzlich ermöglicht die Richtlinie auch die Förderung von Durchführbarkeitsstudien zur Vorbereitung von Forschungstätigkeiten.

Mit Ihren Projektideen und für eine kostenfreie Beratung zu den Detailregelungen können Sie sich gern an das für Ihren Standort zuständige Regionalcenter der WFBB wenden.

Mit diesem bundesweiten Förderprogramm werden mittelständische Unternehmen sowie die mit ihnen zusammenarbeitenden Forschungseinrichtungen bei ihren unterschiedlichsten Innovationsvorhaben technologie- und branchenunabhängig unterstützt.

Einzelprojekte von Unternehmen
Inhalt der Förderung sind einzelbetriebliche FuE-Projekte zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Begrenzung auf bestimmte Technologien und Branchen. Neben FuE-Projekten kleiner und mittlerer Unternehmen können Leistungen zur Markteinführung gefördert werden.

  • Zuwendungsempfänger: kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition mit weniger als 500 Beschäftigten
  • Förderart: nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • Förderhöhe: 25 – 45% der zuwendungsfähigen Kosten (maximal zuwendungsfähigen Kosten: 380.000 Euro)

Kooperationsprojekte
Gefördert werden Kooperationsprojekte zwischen KMU bzw. von KMU mit öffentlichen oder privaten gemeinnützigen Forschungseinrichtungen. Darüber hinaus ist eine Kooperation mit ausländischen Partnern möglich. Zur Umsetzung ihrer FuE-Projekte können kleine und mittlere Unternehmen zusätzlich die Förderung von Leistungen externer Dritter zur Markteinführung beantragen.

  • Zuwendungsempfänger: Unternehmen (KMU) aller Rechtsformen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland sowie nichtwirtschaftlich tätige deutsche Forschungseinrichtungen in Deutschland als Partner von im Kooperationsprojekt geförderten Unternehmen.

Kooperationsnetzwerke und ihre FuE-Projekte
Die ZIM-Kooperationsnetzwerke vereinen die Förderung von Netzwerkmanagementdienstleistungen und die Entwicklungsprojekte eines Netzwerks. Sie bestehen aus wenigstens 6 kleinen und mittelständischen Unternehmen. Darüber hinaus können weitere Partner teilnehmen (z. B. Forschungseinrichtungen, Hochschulinstitute, große Unternehmen und sonstige Einrichtungen wie beispielsweise Verbände). Es besteht keine Einschränkung auf bestimmte Technologiefelder und Branchen.

  • Zuwendungsempfänger: sind die am Netzwerk beteiligten Unternehmen. Bei der Förderung von Netzwerkmanagementdienstleistungen wird die Zuwendung an die Netzwerkmanagementeinrichtung ausgereicht (indirekte Förderung der Unternehmen). Bei Entwicklungsprojekten erhalten die beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen die Zuwendung direkt. Die Unternehmen tragen Eigenanteile an den jeweiligen Projektkosten.
  • Antragsberechtigt für die Förderung des Netzwerkmanagements ist die von den beteiligten Unternehmen ermächtigte externe Netzwerkmanagementeinrichtung oder eine am Netzwerk beteiligte Forschungseinrichtung.

Für die Zuwendungsempfänger der aus den Netzwerken generierten Entwicklungsprojekte gelten die gleichen Anforderungen wie bei Einzel- oder Kooperationsprojekten.